Berichte
Sonniges Wetter beim Berichtskolloquium am 20. und 21. April 2007
Impressionen von der Exkursion zum Biesenhorster Sand am 29. Mai 2006
Impressionen von der Exkursion nach Leipzig am 23. und 24. Januar 2006
3rd Berlin Seattle Workshop on Urban Ecology
Vom 12.09.-16.09.2005 fand im Rahmen des Stadtökologischen Graduiertenkollegs 780/2 „Schrumpfende Großstädte“ an der Humboldt-Universität zu Berlin der dritte „Berlin-Seattle Workshop on Urban Ecology“ statt. Das deutsche Graduiertenkolleg (GRK) lud sein amerikanisches Partnerkolleg NSF-IGERT „Urban Ecology“ zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen den kooperierenden Kollegs und den einzelnen Arbeitsgruppen. Fast jeder der fünf Workshop-Tage war einem anderen Themenkomplex gewidmet:| Montag: | Treffen der beiden Organisationskomitees |
| Dienstag: | Vorstellung der neuen Stipendiaten des deutschen Kollegs mit ihren Dissertationsprojekten, internationale Vorträge zu Stadtökologie |
| Mittwoch: | Exkursion nach Quedlinburg |
| Donnerstag: | Treffen der Arbeitsgruppe zu ökologisch nachhaltigen Städten |
| Freitag: | Abschlussdiskussion |
Es folgt eine Kurzzusammenfassung des Workshops am Dienstag und der Exkursion am Mittwoch nach Quedlinburg:
Gegenstand des Workshops am Dienstag war der Gedanken- und Informationsaustausch zwischen den beiden Kollegs, die bereits seit Beginn eng zusammenarbeiten. Der Vormittag war der Vorstellung der zweiten Kohorte des GRK gewidmet. Die Stipendiaten stellten neben dem interdisziplinären Forschungsansatz ihre Dissertationsthemen vor, die in themenübergreifenden Clustern zusammengefasst wurden. Des Weiteren wurden die gemeinsamen Ansatzpunkte zwischen den Projekten dargestellt und die darüber hinausgehende Zusammenarbeit in den verschiedenen Arbeitsgruppen besprochen.
Der thematische Schwerpunkt des Nachmittags lag auf der Vorstellung des amerikanischen Partnerkollegs. In einer intensiven Diskussion wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und in diesem Zusammenhang die Ansatzpunkte einer intensiveren Zusammenarbeit thematisiert.
Sowohl beim Mittagessen als auch beim abendlichen Barbecue boten das gute Wetter als auch die angenehmen Räumlichkeiten des Leibniz-Instituts für Gewässer- und Binnenfischerei mit seinem einladenden Garten den geeigneten Rahmen für vertiefende Gespräche.
Am Mittwoch fand die gemeinsame Exkursion nach Quedlinburg statt:
Während am Vormittag eine Stadtführung die traditionellen Fachwerkhäuser aus den verschiedenen Epochen und die herausragenden Sehenswürdigkeiten der Altstadt vorstellte, stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Denkmalschutzes.
Ein Mitarbeiter des städtischen Denkmalamtes, gab eine Einführung in die Bedeutung des Denkmalschutzes bei der Stadtentwicklung von Quedlinburg. Als eine hauptsächlich von Schrumpfungstendenzen geprägte Stadt steht sie beim Wiederaufbau der fachwerklichen Bausubstanz vor besonderen finanziellen und ökologischen Herausforderungen.