Diplomarbeiten
Angebotene Diplomarbeiten
Ableitung von Bestandshöhen aus dem Digitalen Oberflächenmodell der HRSC-AX unter Zuhilfenahme multispektraler Daten
Im Rahmen der aktuellen Feinstaubproblematik sind Informationen über Vegetationsbestände von großem Interesse. Mittels multispektraler, geometrisch hoch aufgelöster Flugzeugscannerdaten soll Vegetation lokalisiert werden und anhand eines korrespondierenden Digitalen Oberflächenmodells Bestandshöhen der unterschiedlichen Vegetationsstrukturen bestimmt werden.
Ansprechpartner: Ellen Diermayer, Marcel Langner
Laufende Diplomarbeiten
Kategorisierung Berliner Brachflächen - Identifizierung potentieller Flächen zur Eigenheimbildung für den Erwerbertyp "Altersvorsorger" in Berlin.
Teilprojekt: Folgenutzung von Verfügungsflächen durch Dienstleistungen Betreuerin: Prof. Marlies Schulz Bearbeiter: Bettina John Zahlreiche große und kleine Verfügungsflächen befinden sich sowohl in innerstädtischen Lagen als auch in den Stadtrandlagen Berlins. Einerseits sind sie der Beleg für die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels und projizieren das negative Image des wirtschaftlichen) Zerfalls auf die Stadt, bzw. auf die unmittelbar angrenzenden Stadtquartiere. Andererseits bieten Sie ein großes Potential an wertvollem Bauland oder an Renaturierungsmöglichkeiten für ein attraktiveres Wohnumfeld. Die Diplomarbeit soll sich im speziellen mit den Brachflächen und deren Nachnutzungspotentialen als Wohneigentumsflächen beschäftigen. Ein wesentlicher Beitrag der Stadtentwicklung könnte hier - auf dem Gebiet der "nachhaltigen Stadtentwicklung" - in der Gegensteuerung bestehender Wohnsuburbanisierungsprozesse liegen, ebenso wie in der Befriedigung der auch in Zukunft leicht angespannten Nachfrage nach Wohneigentum, insbesondere in innerstädtischen Lagen.
Eine Kategorisierung aller Berliner Brachflächen basierend auf entsprechenden ArcGIS-Analysen soll zeigen, welche dieser Flächen die größten Potentiale, z.B. hinsichtlich der angrenzenden Stadtstrukturen und/oder der sozialen und technischen Infrastrukturangebote, für eine Wohnnutzung bieten. Darauf aufbauend sollen in einem räumlich begrenzten Gebiet Berlins diejenigen Brachflächen herausgefiltert werden, die sehr gute Wohnstandortanforderungen für den Erwerbertyp "Altersvorsorger" bieten.
Die leitenden Fragestellungen sind:- Wie sieht die gegenwärtige Lage auf dem Wohnungsmarkt aus? Welche Anforderungen stellt die Bevölkerung an innerstädtische Wohnstandorte?
- Welche Verfügungsflächen gibt es? Welche Eigenschaften weisen sie auf?
- Welche Flächen eignen sich für eine Nachnutzung mit Wohneigentum für den Altersvorsorger?
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Abgeschlossene Diplomarbeiten
Habitatselektion der Nebelkrähe (Corvus corone cornix) in urbanen Lebensräumen auf der Grundlage organismischer Biologie
Teilprojekt: Habitatselektion von Rabenvögeln in urbanen Lebensräumen auf der Grundlage organismischer Biologie Betreuer: Prof. C. Steinberg Bearbeiter: Kolja Asbahr Der organismische Ansatz beschreibt auf der Grundlage vom biologischen Wissen zum Bau und zur Funktion von Organismen deren körperliche und sensorische Fähigkeiten und Limitationen. Diese Eigenschaften der Rabenvögel geben dann Auskunft über Anforderungen, welche die Rabenvögel an ihren Lebensraum stellen. Die Daten, d.h. die Eigenschaften der Nebelkrähe, werden aus der Literatur erhoben und durch ein Verfahren der diskreten Mathematik (Formale Begriffsanalyse) ausgewertet. Ziel des gesamten Projekts ist die Ausarbeitung derjenigen Eigenschaften der Nebelkrähe, die eine Besiedlung der Stadt ermöglichen bzw. erleichtern und jene Eigenschaften, die für die Habitatselektion maßgeblich sind.
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Das Imagepotential von Zwischennutzungen im Spreeraum Friedrichshain-Kreuzberg - Ein vernachlässigtes Instrument der Standortaufwertung?
Teilprojekt: Folgenutzung von Verfügungsflächen durch Dienstleistungen Betreuer: Prof. E. Kulke Bearbeiter: Robert Gölz Der Spreeraum zwischen den Bezirken Friedrichshain und Kreuzberg ist trotz seiner zentralen Lage durch eine hohe Zahl brach liegender Grundstücke gekennzeichnet. Die Mehrzahl der Grundstücke verfügt über einen direkten Zugang zum Wasser und große Freiflächen.
Das Gebiet ist seit langem durch klassische Zwischennutzungsarten wie Umzugsunternehmen, Getränkeabholmärkte und Gebrauchtwagenhändler geprägt. Diese Nutzungsarten können das Potential des Standortes nicht ausreichend nutzen. Seit einiger Zeit siedeln sich auf den Brachflächen viele neue kulturelle Zwischennutzungen an, die durch ihre Aktivität im Spreeraum ein neues Standort-Image schaffen.
Ein Standort-Image kann als Magnet für weitere Zwischennutzer und Investoren wirken. Ziel der Arbeit ist es, das Image von kulturellen Zwischennutzungen als Instrument der Standortaufwertung im Spreeraum Friedrichshain-Kreuzberg deutlich zu machen. Zur Beantwortung der Fragestellung werden qualitative und quantitative Interviews mit Betreibern und Konsumenten von kulturellen Zwischennutzungen geführt.
In Anbindung an das oben genannte Projekt besteht die Möglichkeit weitere Diplomarbeiten in diesem Bereich zu schreiben.
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Nachnutzung von Rückbauflächen sozialer Infrastruktur in ostdeutschen Großsiedlungen aus der Bewohnerperspektive - Das Beispiel Berlin-Marzahn
Teilprojekt: Folgenutzung von Verfügungsflächen durch Dienstleistungen Betreuerinnen: Prof. Marlies Schulz, Dr. Heike Liebmann Bearbeiter: Ralf Schulz Die Großsiedlungen in Ostdeutschland sind seit Ende der 1990er Jahre durch einen dramatischen Anstieg des Wohnungsleerstands geprägt. Vor allem junge Familien und junge mobile Fachkräfte haben die Großsiedlungen verlassen, um sich den „Traum vom Eigenheim“ zu erfüllen oder der Arbeit hinterherzuziehen. Da, wo Wohnungen nicht mehr nachgefragt werden, sinkt auch der Bedarf an sozialer Infrastruktur. Neben der Abwanderung wirkt(e) sich auch der Einbruch der Geburtenzahlen nach 1990 drastisch auf die Nachfrage nach Kindertagesstätten und Schulen aus. Die Gebäude wurden nicht mehr genutzt und standen oder stehen leer. Mit der Initiierung des Programms Stadtumbau Ost im Jahr 2002 durch den Bund begann nicht nur der umfangreiche Rückbau von Wohngebäuden, sondern auch der Rückbau von Gebäuden ehemals sozialer Infrastruktur. Vor allem in Berlin sind Abrisse sozialer Infrastruktur in erheblicher Größenordnung erfolgt.
Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist es, Nachnutzungsmöglichkeiten für die Rückbauflächen sozialer Infrastruktur zu erforschen. Dazu wurde die bisher wenig erforschte Bewohnersicht am Fallbeispiel der Großsiedlung Berlin-Marzahn untersucht. Mittels einer schriftlichen Bewohnerbefragung in zwei Untersuchungsgebieten in Berlin-Marzahn wurden drei Forschungsfragen zu folgenden Themenkomplexen bearbeitet:
- Wahrnehmung der Quartiersentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen
- Wünsche und Ideen der Bewohner für die Rückbauflächen
- Bewohnerengagement hinsichtlich der Nachnutzung der Rückbauflächen sozialer Infrastruktur
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