Auswahlverfahren der Stipendiaten
Die im Rahmen des GRK 780 "Stadtökologischen Perspektiven einer europäischen Metropole - das Beispiel Berlin" zu vergebenden Stipendien wurden am 15.11.2001 und 16.05.2002 in der Wochenzeitung DIE ZEIT, auf der Webpage der beteiligten Institute, im "Rundbrief für Geographie" und intern in den beteiligten Universitäten und Forschungseinrichtungen ausgeschrieben. Insgesamt gingen für alle Teilprojekte zusammen 84 Bewerbungen für die Dissertationsprojekte und 6 für die Post-Doc-Stelle ein.(s. Tabelle 1). Unter den Bewerbungen waren ca. ein Dutzend aus dem Ausland.
| Stipendiat(inn)en | Post-Doc | Kollegiat(inn)en | |
| Bewerbungen gesamt | 84 | 6 | 6 |
| Intern (Berlin) | 45 | 3 | 3 |
| extern | 39 | 3 | 3 |
| männlich | 35 | 5 | 3 |
| weiblich | 49 | 1 | 3 |
Allgemeine Voraussetzungen für die Aufnahme in das Graduiertenkolleg waren ein zügiges Hochschulstudium mit überdurchschnittlichem Abschluß und die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Stadtökologie.
Das Verhältnis von Hausberufungen zu Fremdberufungen (die bisher ausgeschiedenen Stipendiat(inn)en mitberechnet) beträgt 3:15. Der Post-Doc kommt von der Georg-August Universität Göttingen und ist somit ebenfalls eine Fremdberufung.
Die Auswahl der Stipendiat(inn)en und des Post-Doc erfolgte in folgenden Schritten:
- Gemeinsame Sichtung der eingegangenen Bewerbungen durch die Antragsteller.
- Gemeinsamer Beschluss über die Einladung von jeweils ca. 4 Personen pro Stipendium zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch.
- Vorstellungsgespräch der Kandidat(inn)en mit den Antragsteller(inne)n mit Berücksichtigung ihrer fachlichen Qualifikation, bereits vorliegender Erfahrungen im Bereich stadtökologischer Forschung und Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit im Rahmen des GRK
- Gemeinsamer Beschluss der Antragsteller über eine Reihung von jeweils ca. 3 Personen pro Stipendium am 30.01.2002: Einstimmige Verabschiedung der ausgewählten Liste der Stipendiat(inn)en in der Vollversammlung am 06.02.2002 zusammen mit den assoziierten Wissenschaftler(innen).
Die Auswahl der Kollegiat(inn)en erfolgte über eine Vorstellung der jeweiligen Personen im Rahmen einer Vollversammlung. Anschließend wurde abgestimmt, ob der Aufnahme der vorgestellten Person zugestimmt wird. Drei der ins Kolleg aufgenommenen Kollegiat(inn)en stammen aus Süd-Korea und fertigen in Berlin ihre Dissertationen an.